Balkan 2026

Tag 1 – Erstes Tagesziel Szeged/Ungarn

Zwischenstopp in Szeged

Samstag, 04.07.2026


Unserer Reise begann am Samstag früh um 6:45 Uhr. Der erste Versuch beim heimischen Bäcker ein paar belegte Brötchen zu bekommen schlug leider fehl. Deshalb mussten wir die nächste Filiale aufsuchen und dort klappte es mir der Frühstücksversorgung inklusive Coffee to go. Das Ziel der heutigen Reise war der unterste Zipfel von Ungarn. Wir haben eine Übernachtung in Szeged gebucht.

Vorab wurden für Tschechien, Slowakei und Ungarn die elektronischen Vignetten gebucht. Für die Strecke waren 883km und ca. 9 Stunden zu vorgesehen.

Mit einem Tankstopp und zwei weiteren kurzen Pausen, haben wir unser Ziel in etwa 10 Stunden erreicht. Die Fahrt war lang, aber es ließ sich gut fahren. Nur eine Baustelle in Ungarn war knapp 40km lang, was etwas anstrengend war.

 Bei der Ankunft in Szeged wurden wir von einem Musikorchester standesgemäß empfangen. J Das gehörte aber wohl zum einem größeren Open Air Spektakel was gerade in der Stadt im Gange war. Nachdem wir in unserer Unterkunft „Dom Hotel“ angekommen sind, haben wir einen kleinen Rundgang durch die wunderschöne Altstadt von Szeged gemacht. Es handelt sich hier um eine Studentenstadt mit ca. 20.000 Studenten und insgesamt ca. 160.000 Einwohnern und somit drittgrößte Stadt Ungarns. Es gibt zahlreiche Restaurants und Cafe, welche alle gut besucht waren. Auf unserer Runde trafen wir auf ein Box-Event für Nachwuchsboxer, wie es schien. Danach gingen wir zum Flußufer des Theis, dem zweitgrößten Fluß Ungarns, welcher später bei Belgrad in Serbien in die Donau mündet. Am gegenüberliegenden Ufer gab es einen kleinen Strand und die Möglichkeit zum Baden. Unser nächstes Ziel war ein Restaurant mit typisch ungarischer Küche. Im „Regi Hid Vendeglo“ ließ es sich ohne Reservierung hervorragend speisen. Die Bedienung war sogar in bestem Deutsch möglich. Zurück im Hotel haben wir uns noch mal kurz frisch gemacht und noch mal in die Kneipenszene von Szeged einzutauchen.

Auf dem Domplatz des wunderschönen Doms fand auf einer riesigen errichtetet Freilichtbühne eine Tanzveranstaltung mit dem Namen „Hosök Hajnala“ statt. Wir hätten uns das gerne angesehen, aber leider hatte die Veranstaltung schon begonnen und der Ticketshop hatte schon geschlossen. Also entschieden wir uns den Pup aufzusuchen, welchen wir am Nachmittag schon gesehen haben. Wir hofften dort auf Livemusik, aber leider lief nur irgendwelche elektronische Musik und irgendwie sagte uns das nicht zu. Also sind wir wieder raus, Das Box-Event war auch noch in vollem Gange und alle gastronomischen Einrichtungen voll belegt. Wir suchten daher lieber nach einer etwas ruhigen Ort auf, um noch einen abschließenden Drink zu genießen. Diesen fanden wir im „Bistrorant“. Mein Long Island Ice Tea zeigte Wirkung und es zog mir die Augen nach diesem langen Tag langsam zu. Der Kellner räumte gegen 23.00 Uhr zusammen und wir verließen das Lokal in Richtung Hotel.

Die Stadt Szeged mit seiner Altstadt ist wirklich wunderschön, was wir gar nicht so erwartet haben. Es war schade, dass wir hier nur eine Nacht verbringen konnten.

Szeged ist unbedingt einen Reise oder Stopp wert.