Tag 16 – Von Nordkroatien bis nach Hause
Letzer Abschnitt der Rückreise
Sonntag, 19.07.2026
Nachdem ich wegen meiner Magenschmerzen die halbe Nacht kaum schlafen konnte, bemühte ich die KI nach Heilung. Daraus entstand dann eine selbstgemachte Elektrolytlösung und der tolle Hinweis, dass an diesem Sonntag eine Apotheke von 9 bis 14 Uhr geöffnet hatte. Diese lag genau auf unserem Weg zur Autobahn.
Aber vorher ging es natürlich zum Frühstück. Das war in der „Stara Vodenica“ einfach hervorragend. Wir wurden gleich freundlich eingewiesen, sogar teilweise in Deutsch, es gab zum ersten Mal auf der Reise richtigen Filterkaffee. Leider konnten nur 2/3 der Besatzung das Frühstück genießen. Ich habe mich auf Zwieback, den gab es da erstaunlicherweise, und Banane beschränkt, damit mein Magen nicht unnötig gestresst wird.
Dann packten wir unsere Koffer und fuhren als erstes zur Apotheke. Ich fragte die nette Dame, ob sie Englisch spreche, was sie bejahte. Allerdings hatte ich mein Anliegen schon auf Kroatisch im Handy gespeichert. Die weitere Kommunikation lief dann auf Englisch ab.
Die zwei Tablette zu Eindämmung der Enddarmtätigkeit haben hervorragend geholfen. Die Tablette gegen das Magenstechen leider weniger, aber das ging schon zum Aushalten. Die Schweißausbrüche waren auch weg.
Anschließend ging es auf die Autobahn in Richtung Slowenien. Die Maut für Slowenien war jetzt wieder elektronisch vorab von mir bezahlt worden. Für Österreich später dann ebenso.
Die Durchquerung Österreichs erfolgte dann über Linz. Man muss beachten, dass es auf dieser Strecke zwei separate Mautstrecken gibt, die extra bezahlt werden müssen. Als erstes der Gleinalmtunnel für 12 Euro und dann der Bosrucktunnel für 7 Euro. Beides hatte ich vorab auch schon gebucht und konnte so schön die PrePaid-Durchfahrt an der Mautstelle nehmen. Beim Bosrucktunnel, habe ich sogar eine Anzeige mit meinem Kennzeichen bekommen, dass meine Durchfahrt „gültig“ ist. Nach der reichlichen Hälfte habe ich das Steuer dann wieder übernommen.
Die Heimreise hat mit Tanken und wenigen Pausen ca. 10,5 Stunden gedauert.
Pünktlich zum WM-Finale saßen wir dann zu Hause vor dem Fernseher.
