Tag 2 – Von Szeged nach Skopje/Nordmazedonien
Durchquerung Serbiens
Sonntag, 05.07.2026
Wie es sich ordentliche Deutsche verhält, waren wir pünktlich zur Eröffnung des Frühstücksbuffet am Start. Da wir ganz alleine essen konnten, war das sehr angenehm.
Nach dem Auschecken, ging es zügig Richtung Serbien, um dieses Land zu durchqueren und Skopje in Nordmazedonien zu erreichen. An der Grenze angekommen konnten wir nach ca. 20 Minuten Grenzstau einreisen.
Kurz nach der Grenze trafen wir auf die erste Mautstation. Dort hieß es Ticket ziehen und weiterfahren, kassiert wird an der Abfahrt bzw. am Ende des mautpflichtigen Abschnitts. Insgesamt passierten wir zwei Mautstrecken, einmal mit 7,50 Euro und einmal mit 18,00 Euro Gebühr. Bezahlen kann man mit Karte oder in Euro. Man bekommt sogar das Wechselgeld in Euro zurück.
Merkwürdigerweise waren viele PKW mit deutschen Kennzeichen unterwegs. Die Autobahn war relativ leer keine Raser unterwegs und mit Tempomat einfach dahingleiten. Rechts uns Links nur Felder abwechselnd mit Mais und Sonnenblumen.
Zum Ende der Durchquerung Serbiens wurde die Landschaft wieder bergiger und grüner.
Der Stau an der serbisch-nordmazedonischen Grenze hat uns ca. eine dreiviertel Stunde Zeit gekostet. Erstmal dort wurden wir nach der grünen Karte für das Auto gefragt. Zum Glück hatte ich vorher noch daran gedacht.
Nach Grenzübertritt waren es noch 45 Kilometer bis nach Skopje. Bis dahin gab es zwei Mautstation mit sofortiger Bezahlung. Jedoch nur ein Euro pro Strecke, wo ich erstmal nachfragen musste, ob das so stimmte.
Die Straßen waren aber leider nicht mehr so gut, wie in Serbien. Nach erreichen der Hauptstadt von Nordmazedonien wurden wir an einer roten Ampel massiv von zwei Fensterputzern belästigt. Obwohl wir ablehnten, wurde angefangen die Scheiben zu reinigen. Damit die Sache nicht ausartet, gab ich einem der beiden 2 Euro und er putzte zu Ende. Der zweite wollte auch noch Geld, da gab ich ihm 1 Euro damit er Ruhe gibt, obwohl er gar nicht was geputzt hat, aber er gab sich damit nicht zufrieden und bettelte aufdringlich weiter. Die Rotphase war so lang, dass man das Gefühl hatte die endet nie. Endlich wurde es grün und wir konnten weiterfahren.
An unserem Hotel „De Koka“ angekommen, wurde uns erstmal anders zumute, da es in der Umgebung ganz schön runtergekommen aussah. Das Hotel an sich ist besser aber leider auch mehr Schein als Sein. Der Versuch es edel zu gestalten, scheiterte leider an der billigen Ausführung. Aber wenigstens sind die Zimmer klimatisiert.
Nach kurzer Pause besuchten wir den angrenzenden Basar und kehrten auf der muslimischen Stadtseite in ein Restaurant ein, wo es große Fleischportionen zu kleinem Preis gab. Für 3 reichliche Essen und Getränke haben wir nur ca. 50 Euro bezahlt. Der muslimische Stadtteil ist schon ein Erlebnis. Zum Sonntagabend war ziemlich viel los und ganz schön gefüllt.
Insgesamt verbringen wir zwei Nächte hier. Morgen ist ein bisschen Sightseeing angesagt.
