Balkan 2026

Tag 11 – Mausoleum Njegoš und Kotor

Besuch des Mausoleum Njegoš und der Altstadt von Kotor

Dienstag, 14.07.2026

Nach dem Badetag war heute eine Reise ins Inland geplant. Zuerst ging es in das Lovćen-Gebirge zum Mausoleum von Petar II. Petrović-Njegoš. Die Fahrt dahin dauerte eine reichliche Stunde und führte über schöne Passstraßen schönen Ausblicken. Die Straßen wurden immer enger und zwischendrin musste man an einer Station Eintritt in den Nationalpark zahlen, drei Euro pro Person.

Man sollte aber möglichst zeitig dort hinfahren, da man oben am Mausoleum nur wenden und an der Seite an der Straße parken kann. Es wird schnell voll und eng dort, vor allem wenn große Reisebusse dort hochwollen.

Am Fuße des Mausoleums befindet sich ein Restaurant. Von dort aus geht man 461 Treppenstufen bis zum Eingang. Der Eintritt beträgt 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder.

Das Mausoleum ist sehr schlicht mit glatten Flächen aus Granit gefertigt. 2013 wurde es gründlich saniert und sieht aus wie gerade neu gebaut. Es gibt dort eine Kapelle mit einer 28t Statue, eine Krypta tief unten und hinter dem Mausoleum ein Rondell als Aussichtsplattform. Von da aus sieht man den höchsten Gipfel des Lovćen-Gebirges und unten tief im Fjord die Stadt Kotor.

Dort wollten wir auch anschließend hinfahren. Da runter gibt es eine sehr bekannte und wieder sehr enge Serpentinenstraße. Für Busse und Reisemobile ist diese immer nur zu bestimmten Zeiten in eine Richtung nutzbar. Die Kurven sind recht gut ausgebaut, aber die geraden der eng. Mit einem SUV macht man da weniger Probleme und kann notfalls mal vom Asphalt die Kante runterfahren.

Aber als uns ein großer Reisebus entgegenkam, musste ich rückwärts bis in eine Ausweichstelle zurücksetzen.

Der Blick runter Richtung Kotor ist schon echt was Besonderes, zumindest für die Mitfahrer. Man sieht unten die großen Kreuzfahrtschiffe und manchmal sogar ein Flugzeug starten oder landen.

Die Stadt selber war schon recht stark mit Autos überfüllt. Wir entschieden uns den ersten Parkplatz zu nehmen und das kleine Stück bis ins Zentrum zu laufen. Es war sogar noch was frei. Für einen Tag sollte es 25 Euro kosten, für 3-4 oder 5 Stunden „nur“ 15 Euro. Eine genau Aussage wie lange wir dann bleiben dürfen, war sprachtechnisch nicht möglich oder es war dem älteren Herrn auch einfach egal.

Die Stadtmauer erreichten wir in wenigen Gehminuten. Wie in einer Art Festung erstreckte sich die Altstadt von Kotor. Enge Gassen aus hellem Kalkstein sind wunderschön, überall Restaurants und kleine Lädchen. Nach dem etwas üppigerem Mittagessen in so einem Restaurant (100 Euro für 3 Personen) wollten wir noch mal ein Kreuzfahrtschiff etwas näher betrachten, jedoch war dieses gerade am Abfahren.

Kotor ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn man mehr Zeit hat, kann man auch über die Stadt wandern und hat einen tollen Blick über die ganze Altstadt.

Für den Rückweg nach Budva nutzen wir dann eine normale Straße, nicht mehr die Serpentinenstrecke. Man muss sein Glück nicht herausfordern.