Balkan 2026

Tag 13 – Lipa Höhle und Skutarisee

Besuch der Lipa Höhle und Bootsfahrt zum Skutarisee

Donnerstag, 15.07.2026

Heute sollte wieder der Wagen ans Tageslicht gebracht werden, denn es sollte zur Lipa Höhle gehen. Sie liegt nur etwa 30km entfernt. Die letzten Kilometer dorthin waren wie meistens hier wieder sehr eng. Wir planten an der 13 Uhr Tour teilzunehmen und waren eigentlich viel zu zeitig dort.  Am Ticketschalter war die nächste Abfahrtzeit schon mit 12:05 Uhr angegeben und wir mussten so nur 20 Minuten warten. Die auf der Webseite genannten Zeiten scheinen nicht wirklich zu gelten. Zur Höhle wird man dann mit dem „Train“ gefahren. Als Empfehlung galt natürlich festes Schuhwerk, sowie eine leichte Jacke. Die Schuhe hatten wir an, aber an Jacken hatten wir nicht gedacht. In der Höhle sind nur 10 bis 12°C und es ist teilweise sehr windig in der Höhle. Also mussten wir in T-Shirt rein, aber es ging schon zum Aushalten.

Die Lipa Höhle oder auch Lipa Cave genannt ist gut ausgebaut mit Betonstufen und -wegen. Die Führung fand in Englisch statt war sehr informativ. Diese Tropfsteinhöhle ist wirklich gut beleuchtet und auch ziemlich groß, obwohl nur die erste der der drei Höhlenkomplexe für Besucher geöffnet sind. Es gibt einige große Stalaktiten und Stalagmiten zu sehen. Die Lipa Höhle ist sehenswert, obwohl der Eintritt nicht ganz günstig ist. Die Tour dauert ca. 60 Minuten und kostet knapp 17 Euro.

Danach wollte wir zum Obodska Cave, was nicht sehr weit entfernt ist. Nur hat uns das Navi an eine Stelle weit über dem Cave geführt. Von da aus hätte man sehr steil nach unten gehen müssen, wenn wir es dann überhaupt gefunden hätten. Also haben wir das lieber gelassen. Wir es wieder Zeit Zivilisation und Nahrungsaufnahme war, habe ich ein Restaurant in der Nähe bei Google Maps ausgewählt und die Fahrt ging wieder über schmale Straßen in ein wunderschönes Tal. Das Dorf hieß Rijeka Crnojevića und nachdem wir in IDEA Markt eingefallen sind, haben wir eine Bootsanlegestelle mit ein paar Restaurants bzw. Cafés entdeckt. Das gewählte Café war leider nicht so der Knaller, da wir eigentlich was Richtiges essen wollten, aber so gab es nur Kaffee und Kuchen bzw. fertiges Eis aus dem Glas.

Danach entschieden wir uns für eine Bootstour zum Skutarisee. Die gewählte private Bootsfahrt kostete uns 95 Euro und sollte ca. 1,5 Stunden dauern. Bis zum See geht es einige Kilometer auf dem gleichnamigen Rijeka Crnojevića Fluss. Auf dem Weg dahin sieht man Schwäne, Enten unzählige viele und große Teppiche von Seerosen. Teilweise fährt man nur durch schmale Fahrrinnen und ist völlig von diesen Pflanzen umgeben. Zum Übergang in den Skutarisee fährt man sogar durch eine Wand aus Schilf. Dahinter drehte das Boot eine Kurve und vorbei an großen schwarzen Kormoranen, welche wir aufschreckten bis sie vor uns davonflogen.

Danach ging es in den sogenannten „Amazonas“ von Montenegro. Die Landschaft dort ähnelt eher unserem Spreewald und darin wurde dann in langsamer Fahrt die Natur bewundert. Das war schon toll, da des dort touristisch noch nicht so überlaufen ist.

Nach diesem Event ging es dann wieder zurück ins Hotel.