Balkan 2026

Tag 4 – Von Skopje nach Ohrid

Besuch Matka-Staudamm und Fahrt nach Ohrid

Dienstag, 07.07.2026


Nach zwei Nächten in Skopje stand die Überfahrt nach Ohrid an. Kurz hinter der Hauptstadt befindet sich der Matka-Staudamm mit seiner Vrelo-Höhle.

Der Weg dorthin ist am Ende eine Sackgasse. Da wir nicht wussten wann und wie die Straße endet sind wir bis zum bitteren Ende gefahren. Das war echt übel, da alles voll war und es nicht mehr vorwärts oder rückwärts ging. Es wollten aber 3 Fahrzeuge wieder nach unten, also mussten wir und ein weiteres Auto rückwärts wieder an den parkenden Autos etliche Meter nach unten. Irgendwie konnten diese sich dann an uns vorbeiquetschen. Da jetzt oben wieder etwas frei war, konnten wir oben jetzt parken. Das war alles sehr stressig und ich empfehle daher viel weiter unten zu parken und lieber ein Stück weiter zu laufen. Am besten sollte man sich schon nach den Reisebussen sich eine Stelle zum Parken suchen.

Da wir ganz oben geparkt haben, brauchten wir nur ein kurzen Stück bis zu dem Matka-Staudamm laufen. Es gibt mehrere Anbieter, aber nicht alle haben die Lizenz auch Touristen in die Vrelo-Höhle zu bringen. Am Anfang kann man sich Kajaks ausleihen und selber auf dem Wasser sich frei zu bewegen.

Wir haben den letzten Anbieter gewählt. Eigentlich dachte ich, dass die Boote direkt in die Höhle fahren, aber das ist gar nicht möglich. Man wird vom Boot an eine Treppe geleitet und kann in 2 Minuten in die Vrelo-Höhle zu Fuß erreichten.

Die Höhle an sich ist aber auch nicht sehr spektakulär und ziemlich klein. Nach ca. einer Stunde war die Fahrt, welche 8 Euro pro Person gekostet hat, auch schon wieder vorbei. Eigentlich lohnt sich der Besuch nicht. Wenn überhaupt nur, wenn man selbst mit dem Kajak 2,5 Stunden fährt und das Wasser und Natur genießen kann. Es gibt am Bootsanleger ein modernes Restaurant und sogar ein Hotel. Wir wollten dort noch einen überteuerten Kaffee trinken, aber die Kaffeemaschine war leider defekt und wir mussten irgendwas mit kalten Nescafe trinken. Zurück am Parkplatz sahen wir zu schnell wieder durch die Auto- und Menschmassen zu kommen.

Nun ging unser Weg weiter nach Ohrid. Wir wollten nicht nur die Autobahn sehen und haben deshalb einen Umweg über Land genommen. Von Skopje fuhren wir über Tetovo nach Debar. Der Weg führte durch den Mavrovo Nationalpark. Die Straße ist sehr kurvig und man hat das Gefühl sie endet nie. In Debar endet diese wunderschöne Straße und man gelangt zum Debarsee. An einer geeigneten Stelle sind wir offroad bis an den See runtergefahren. Dort saßen zwei Angler zwischen Bergen von Plastikmüll. Mit einem Angler habe ich versucht eine Konversation zu führen, was aber aufgrund der Sprachbarrieren nicht wirklich klappte.

Von Debar aus war es immer noch eine Stunde bi Ohrid. Da unser Hotel „Villa & Winery Mal Sveti Kliment“ mitten in der Fußgängerzone liegt, mussten wir auf der öffentlichen Straße parken mit einem Preis vom 10 Euro am Tag. In einem Büro neben „Connect Lounge Bar“ war konnte man die Gebühr entrichten. Anschließend schleppten wir unser Gepäck 700m zum Hotel. Nach dem Einchecken sind wir noch runter an den See und haben zu Abend gegessen.