Tag 3 – Aufenthalt in Skopje/Nordmazedonien
Stadtbesichtigung Skopje
Montag, 06.07.2026
Das Frühstück im Hotel „De Koka“ war recht überschaubar. Für ein 3-Sterne Hotel vielleicht normal. Es gab nur gekochte Eier, kein Rührei, Würstchen oder ähnliches.
Heute wollten wir die Festung von Skopje besuchen. Obwohl wir die Festung schon sehr nah vom Hotelzimmer aus gesehen haben, war es schwierig überhaupt den Eingang dazu zu finden. Wir sind erst in die richtige Richtung gelaufen, aber es sah für uns nicht richtig aus. Also sind wir umgedreht und in die andere Richtung, um die Burg gelaufen bis wir keine Festung mehr gesehen haben. Da merkten wir, dass es falsch sein muss. Leider konnten uns angesprochene Passanten auch nicht helfen, weil wir uns nicht verständigen konnten. Irgendwann konnte uns jemand mit Händen und Füßen zeigen in welche Richtung wir müssen. Also alles wieder zurück laufen.
Als wir dann endlich den Eingang gefunden haben, konnten wir die Festung besichtigen. Der Eintritt war frei aber leider gab es keinerlei Infotafeln, was es mit der Festung auf sich hat. Innerhalb der Festung gab es keine historischen Gebäuder mehr. Nur neuartige Glasbauten und Rohbauten, die auch alle gesperrt waren. Ein paar städtische Arbeiter kümmerten sich um die Grasflächen. Die Mauer der Festung schien saniert worden zu sein und sah nicht mehr wie über 2.000 Jahre alt aus.
Einen richtigen Rundgang gab es auch nicht, sodass man da etwas herumirrte.
Zum Glück trafen wir dort ein paar Landsleute, die schon versucht haben den Hausberg von Skopje den Vodno zu besuchen. Sie erzählten uns, dass die 2011 eröffnete Seilbahn aktuell geschlossen ist. Auf der Internetseite liest man nichts davon und man auch noch buchen. An der Seilbahn wird dann versucht das Ticket in andere Ausflüge umzuwandeln. Der Aufstieg ohne Seilbahn soll ca. 2,5 Stunden dauern. Aber außer dem Blick lohnt es sich nicht. Die Gebäude sind alle geschlossen, nur einen kleinen Getränkeverkäufer soll noch da sein.
Also verzichteten wir auf den Berg, da uns der Aufstieg bei 30 Grad doch zu anstrengend gewesen wäre.
So sind wir wieder zurück zum Hotel ausruhen gegangen. Am Nachmittag erkundetet wir den christlichen Teil der Stadt und abends aßen wir im orientalischem Basar gut zu Abend und schauten noch ein WM-Spiel in einer Bar.
