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Tag 13 - Ankunft in Edinburgh



Samstag, 23.07.2016



Heute lag die letzte große Fahrt vor uns. Von Aberdeen in die Hauptstadt Edinburgh. Autofahren macht in Schottland wenig Spaß. Von Verkehrsführung haben sie scheinbar noch nichts gehört. Man stelle sich eine gut ausgebaute 4-spurige Fernverkehrsstraße vor. Man könnte dort zig Kilometer weit schön entlang fahren. Aber man wird aller 2-3 km von riesigen Kreisverkehren genervt. Das heißt ständig muss man abbremsen in den zweiten Gang runter und schauen, ob etwas kommt. Dann beschleunigt man wieder auf 115 km/h und muss für den nächsten Kreisverkehr bremsen. Manche Kreisverkehre in den Innenstädten machen durchaus Sinn und sind ganz angenehm. Aber oft wird es auch da übertrieben. Mache Kreisverkehre sind so klein wie ein Bierdeckel. Eine Kreuzung mit ner Ampel oder Vorfahrtsschildern würde es auch oftmals tun. Aber nun gut, so sind sie halt. Früher habe sie gerne Castles gebaut, heute halt Kreisverkehre.
Südlich von Aberdeen liegt jedenfalls das Dunnotter Castle. Ebenfalls nur noch eine Ruine. Aber in beeindruckender Lage. Die 7 Pfund Eintritt waren auch in Ordnung. Das Wetter war trocken. Von Weitem erkennt man gar nicht wie groß das ganze Objekt ist. Es befinden sich unzählige verwinkelte Räume darauf. Bis auf wenige Ausnahmen alles kaputt, aber ein Besuch lohnt sich.
Aufgrund einer Empfehlung haben wir danach noch eine Halt in der Stadt St. Andrews gemacht. Es war Samstag und die Stadt voll von Menschen. Schwierig einen Parkplatz zu bekommen. Wir sahen uns die zerstörte St. Andrews Kathedrale und das Castle von außen an. Kurze Zeit später erreichten wir dann Edinburgh. Wir nutzen das trockene Wetter um erstmal über die Highstreet zu schlendern und um Nahrung aufzunehmen.
Beim Ausladen unserer Sachen, konnten wir sogar noch einen jungen Eingeborenen glücklich machen. Denn wir wollten unser Zelt und unsere Isomatten nicht noch teuer mit nach Deutschland nehmen. Ursprünglich dachten wir, dass wir es einem Obdachlosen schenken. Aber es kam gerade ein Junge vorbei und wir sprachen ihn an, ob er das Zeug nicht haben möchte. Für umsonst sagten wir. Er zögerte erst und wollte es nicht glauben. Wir erläuterten kurz die Sachlage und dann klemmte er sich die Sachen unter den Arm und ging freudig davon.