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Tag 5 - Sarande und Umgebung

Mittwoch, 28.05.2014


Wir sind jetzt am südlichsten Punkt unserer Reise angelangt. Den heutigen Tag nutzen wir zum Ausruhen und um uns die Region Sarande mal etwas näher anzusehen. Einige unserer Reisgruppe fahren zu einer alten venezianischen Klosteranlage bei Butrint. Viel zu sehen gibt’s da nicht, außer alten Steinen. Das Interessanteste ist dort eine alte Seilfähre, welche geschätzt schon seit mehr als 60 Jahren in Betrieb ist und seither auch nicht mehr modernisiert wurde. Kosten für die 100 m Überfahrt Hin-u. Rück 1€ pro Tourist.

In Sarande laufen wir noch ein paar Kilometer die Uferpromenade entlang. Es klebt ein Restaurant am Anderen und jeder buhlt um die Gäste.
Sarande möchte gern mal ein großer Urlaubsort werden. Leider läuft in Albanien aber planungstechnisch zu viel schief. Auch wenn hier jedes Jahr mehr als 500.000 Urlauber (Hauptsächlich aus Albanien und Mazedonien) erwartet werden, stehen überall angefangene und halb gesprengte Bauruinen herum. Das hat den Hintergrund, dass seit Anfang der neunziger Jahre, viele Häuser einfach illegal auf irgendwelchen freien Flächen rohbaumäßig angefangen werden, dann behördlich gestoppt und wieder gesprengt werden. Naja vielleicht wird’s noch, da es landschaftlich eine schöne Gegend ist.

Da wir uns nicht sicher sind, ob unser anspruchsloses Hotel (8€ per./Nacht) wirklich so günstig ist wie angenommen, erfragen wir interessehalber in einem anderen 3 Sterne Hotel den Preis. Ein Doppelzimmer kostet hier 25€/Nacht. Dafür ist die Ausstattung bedeutend besser und man muss beim Duschen keine Angst um Leib und Leben haben. Frühstück 2,50€/Person. Naja man kann nicht Alles haben.

Am Nachmittag nutzen wir die Möglichkeit und lassen unsere ästhetischen Körper ins Wasser des Ionischen Meeres gleiten. Der Strand ist sehr steinig, wie überall auf dieser Seite der Adria und des Mittelmeeres.

Am Abend setzen wir uns in das Cafe ´Papparazi´ und erfahren, dass ein Gast Geburtstag hat. Romeo heißt er und bekommt von uns einen original bayrischen Hut überreicht. Er freut sich wie Bolle und lädt uns spontan zu einer Runde Bier ein. Es kommen noch ein paar andere Gäste hinzu und schon ist die Party im Gange. Die hübsche Kellnerin bechert ordentlich mit und führt zu griechischer Musik einen Bauchtanz auf Stühlen vor.
Wir sitzen also in einer Kneipe mitten in Albanien und feiern den Geburtstag unseres neuen Freundes. Prima. Genau was wir wollten.