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Tag 2 Skopje


Unwetter in Skopje






Sonntag, 25.05.2014



Pünktlich um 8.30 Uhr wurde der neue Tag eingeläutet. Zum Morgen gab es für jeden einen löslichen Kaffee.
Die mitgebrachten Spenden (Kleidung), welche hier in der Region durch extreme Hochwasserschäden dringend benötigt werden, wurden beim in der Nähe liegenden „Roten Kreuz“ abgegeben.
Das Hostel wurde bezahlt (10,- €/Person) und gegen 11.00 Uhr sind wir zu unserem neuen Ziel nach Skopje (Mazedonien) aufgebrochen.

Bei der Fahrt in den Süden von Belgrad über Nis sehen wir eine wenig aufregende Gegend und werden noch noch 2-mal mit Autobahngebühr (6,50 € + 2 €)zur Kasse gebeten.Gegen Mittag sind wir zur Stärkung bei Mc Donalds eingekehrt. Die Preise sind ähnlich wie in Deutschland. Wir haben hier unsere letzten serbischen Dinare ausgegeben.
Danach erhebt sich das Gelände etwas, es kommen ein paar Berge (Kukavica) in Sicht die durch die starken Regenfälle der letzten Wochen arg in Mitleidenschaft durch Erdrutsche gekommen sind. Wir fahren weiter über Vranje zum serbisch-mazedonischen Grenzübergang. Alles hat schon einen sehr mediterranen Touch und Ziegen laufen über die Straße.

An einigen Tankstellen kann das Bezahlen mit Maestro oder Kreditkarte manchmal etwas problematisch sein.

An der Grenze zu Mazedonien läuft alles relativ reibungslos. Es sei denn man kommt auf die Idee, Foto´s von der Grenzstation zu machen oder keine grüne Versicherungskarte bei sich zu haben. Foto´s werden dann unter Aufsicht eines netten aber sehr direkten Grenzbeamten gelöscht und die „grüne Karte“ kann für schlappe „50 €“ nachgelöst werden. Ups.

Egal, wir haben es geschafft und sind jetzt in Mazedonien. Auf nach Skopje. Nach ca. 35 km und 2 Mautstationen á 1€ erreichen wir bei schwülen30°C die völlig überhitze Stadt, was sich später dann auch rächen sollte. Recht schnell fanden wir ein Hotel für 25€ incl. Frühstück mitten in der City. Skopje ist eine kultur- und religions-geteilte Stadt. Auf der eine Seite leben überwiegend christliche Gemeinden, auf der anderen der muslimische und architektonisch, reizvollere Teil mit albanischen Einwohnern. Jedoch scheint ein es friedliches und gesittetes Miteinander zu geben. Entegen einiger Meldungen im Internet aus vergangener Zeit, konnten wir bei unserem Kurzaufenthalt nichts negatives feststellen.

Prunkvolle Bauten im Zentrum verwirren und sollen von den Missständen des Landes scheinbar ablenken.
Nach einer kurzen Stadtbesichtigung, begeben wir uns in eines der vielen Strassencafe´s und erleben ein Unwetter wie es selbst die Einheimischen noch nicht gesehen und erlebt haben. Hagelkörner mit bis zu 2cm Größe, dazu Blitz und Donner über eine halbe Stunde lang, legten die Stadt fast lahm. Gefüllte Keller, Fahrstuhlschächte und Unterführungen waren die Folge.
Nachdem sich dieses Naturschauspiel gelegt hatte, folgte sogleich das Nächste.
Ein kleines Erdbeben der Stärke 3,9 (wie wir später erfuhren) direkt unter Skopje, war für uns ein ganz neues und unbekanntes Element. Gespürt hat man es nur oben im Gebäude, da das Bett vibrierte und die Gardinen leicht wackelten. Bis darauf, dass wir unser Hotelzimmer im 6´ten Stock verlassen mussten, sahen es die Einheimischen recht gelassen. Kein Grund zur Sorge, da in Skopje - seit dem Erdbeben von 1963 – alle hohen Gebäude Erdbebensicher gebaut wurden.
Nach diesen Erlebnissen begeben wir uns über Umwege, die sich unser zugelaufener Guide ausgedacht hat, in ein abgelegene Bar und lassen den Tag mit ein paar „Skopsko Bier“ ruhig ausklingen.

später folgt mehr